Klänge vermitteln Aufbruchstimmung

Würzburg: Mit frenetischem Applaus bedankte sich das Publikum für das Frühlingskonzert des Philharmonischen Orchesters am Würzburger Mainfranken Theater. Schubert, Elgar und Beethoven wurden gespielt.

Mit Tatjana Vassiljeva konnten die Würzburger Philharmoniker eine erfolgreiche Solocellistin für ihr Frühlingskonzert gewinnen.
Wenn sich beim Frühlingskonzert des Philharmonischen Orchesters Würzburg im Großen Haus des Mainfranken Theaters schließlich doch noch Frühlingsgefühle einstellten, dann lag es nur an Beethovens 6. Sinfonie “Pastorale”. Sie weckte Assoziationen an einem blauen Himmel, duftende Blumen und zwitschernde Vögel und vermittelte eine fast schon euphorische Aufbruchstimmung…
…Die Begeisterung des Publikums war so etwas wie Liebe auf den ersten Ton, als die russische Künstlerin mit einem warmen und ausgeglichenen Klang einsetzte und sich Dirigent und Orchester bei solcher mitreißender Überzeugungskraft sehr flexibel und ausdauernd dem Zwiegespräch mit der Solistin widmete.

Schmunzelnd quittierten die Musiker die ungewöhnlichen Beifallsbekundungen nach dem ersten Satz. Die Zugabe von Vassiljeva aus Johann Sebastian Bachs 1. Cellosuite machte deutlich, warum die CD-Einspielungen der Cellistin von den sechs Cellosuiten Bachs so viel Beachtung gefunden haben…

Autor: FERÖ – swp.de, 03.05.2012

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